Unbenanntes Dokument

 

Das Frameblog

Startseite
   

Schon ein paar Tage her

Eine Dame wollte einen Rückruf des Wohnberaters (das ist der frühere "Hausinspektor", den Begriff hat man durch das freundlichere Wort ersetzt). Ich frug sie gewohnheitsmäßig, worum es dabei geht, und sie begann zu erzählen: 

Ein zunächst harmloser Streit um die Waschkücheneinteilung unter zwei Mietparteien eskalierte zunehmend. Das ging schon bis zu für die Justiz interessanten Vorfällen wie Sachbeschädigung am "gegnerischen" Auto, Ehrenbeleidigungen und Tätlichkeiten. Die Anruferin war selbst an dem Streit nicht beteiligt, hatte jedoch mit beiden Parteien eine gute Gesprächsbasis und lud die beiden ein. Mit dem bewundernswerten Erfolg einer Einigung. So weit, so gut. Da es jedoch immer wieder Streitigkeiten, oft aus wirklich nichtigsten Anlässen, unter Mietern in der Anlage gibt, brüteten die drei Mietparteien die Idee aus, eine Mieterversammlung im Hof abzuhalten. Wo das alles angesprochen und ausdiskutiert werden kann, mit dem Gedanken, diese Treffen dann jährlich zu veranstalten. Und zu dieser Versammlung wollte die Dame den Wohnberater einladen. 

Vor einiger Zeit hat der Wohnbaustadtrat, ich weiß nicht, ob's noch Faymann war, oder schon sein Nachfolger Ludwig, den "Mieterbeirat" ins Leben gerufen, eine Vertretung der Mieter, so eine Art Sprecher und Ombudsman in Personalunion also. Diese Mieterbeiräte werden von den Mietern selbst aus ihrem Kreis gewählt. Die Idee war, eine Anlaufstelle direkt vor Ort zu schaffen. Ich glaube, wenn jemand sich je für diese Position wirklich einwandfrei qualifiziert hat, dann diese Anruferin (zumal die meisten Mieterbeiräte eher mehr was von Blockwarten haben, aber das nur nebenbei).
19.5.09 19:55
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen

Webnews

Wiener Wohnen

Gratis bloggen bei
myblog.de